August 2007

... der erste Materialtest

Vom 29. Juli bis 11. August 2007 haben wir unsere neuen Stahlesel auf einer kleinen Tour-de-Suisse eingefahren. Dank dem "tollen" Wetter war dies ein Materialtest par excellence!

Allschwil - Reisiswil

Unsere erste Tagesetappe führte uns von Allschwil nach Reisiswil in der Nähe von Langenthal. Hätten wir nicht gewusst, wer uns dort erwartet, hätten wir die letzte hardcore Steigung wohl nicht geschafft. Der gemütliche Abend mit Eva & Björn und das trockene Bett in der Nacht (es schiffte draussen in Strömen) waren es aber sicher wert!

Reisiswil - Luzern

Nach einem gemütlichen Zmorge radelten wir weiter Richtung Luzern, wo wir abends Unterschlupf bei Franziska und Adrian fanden.

Luzern - Brienz

Heute stand der erste «Pass» auf dem Programm. Wir radelten bei schönstem Wetter schon zeitig los und meisterten den Brünig in Rekordzeit. Die Portion Pommes auf dem Brünig war jedenfalls verdient ;-) Danach folgte eine rasante Abfahrt nach Brienz, wo wir Erb, Maja und Gabi trafen. Baden, nix tun, grillen, 1. August, Ausflug auf das Brienzer Rothorn - lazy days!

Brienz - Gstaad

Am 2. August wurde das Material richtig gefordert. Bei strömendem Regen machten wir uns auf den Weg Richtung Interlaken, Spiez und weiter nach Oey im Diemtigtal, wo wir das erste mal unser neues Hilleberg Zelt aufstellten - noch immer in strömendem Regen.

Am anderen Tag ging es weiter nach Gstaad und dort blieben wir gleich 3 Nächte. Bei super tollem Sommerwetter genossen wir die Schickeria von oben (Gleitschirmflug über Gstaad) und bewanderten die Gegend um den Glacier 3000.

Gstaad - Gruyères


hmmm...

hmmm...

Von Gstaad ging es weiter nach Gruyères. Wir konnten es trotz sommerlichen Temperaturen nicht lassen, uns abends die Bäuche mit einem feinen Moitié-moitié Fondue gekrönt von Meringues und crème double vollzuschlagen. Irgendwie müssen wir die verbrannten Kalorien ja wieder zu uns nehmen ;-)


Gruyères - Lausanne

Heute war wieder mal die Regenausrüstung gefragt. Bei garstigem Wetter machten wir uns auf Richtung Lausanne. Unterwegs kauften wir ein heisses Poulet, welches wir am Bahnhof im Trockenen verdrückten. Zum feuchten Wetter war es auch richtig kalt und überhaupt nicht sommerlich… In Lausanne angekommen, richteten wir uns auf dem Camping ein und genossen das etwas bessere Wetter am See.

Lausanne - it's raining


abwäsche duets vonelei...
Überschwemmungen in der ganzen Schweiz - wir erlebten diese Tage in Lausanne. Im Vergleich zu anderen Orten war es hier harmlos, doch wenn es auch am 3. Tag noch immer fast non-stopp schifft, wird’s im Zelt irgendwie unattraktiv… Die Lachen auf dem ganzen Platz werden grösser - wir verschieben das Zelt, doch nach weiteren 2 Stunden Schiff stehen wir auch dort im Wasser… Das Zelt hält zwar dicht, doch durch das Kochen im Vorzelt sammelt sich ziemlich viel Kondenswasser, so dass irgendwie alles feucht wird… Naja, wir schlagen uns die Zeit um die Ohren und warten auf besseres Wetter.

Lausanne - Neuenburg

Etwas gefrustet von den drei «verlorenen» Tagen in Lausanne pedalen wir am nächsten Tag schon früh los. Das Wetter… naja, es regnet zumindest nicht. Wir fahren vorbei an der Coop Verteilzentrale in Aclens Richtung Yverdon. Da uns die Lust auf eine weitere Nacht im nassen Zelt vergangen ist, entschliessen wir uns, noch etwas weiter zu fahren und dann mit dem Zug nach hause zu reisen. Das «etwas weiter» geht bis Neuenburg, wo wir unsere Tour-de-Suisse beenden.

Fazit

Die Regenbekleidung hat noch Optimierungspotenzial… Ansonsten sind wir ready und «giggerig» auf mehr…

Südamerika wir kommen!!!

weitere Fotos